28.03.2009 Generalversammlung

v.l.n.r.: 1. Schützenmeister Jakob Stainer, Ehrenmitglied Karl Wieland mit Frau und 1. Bürgermeister Herbert Kirsch.
v.l.n.r.: 1. Schützenmeister Jakob Stainer, Ehrenmitglied Karl Wieland mit Frau und 1. Bürgermeister Herbert Kirsch.
Sportlerehrung: (v. links n. rechts): 1. Schützenmeister Jakob Stainer, Stephan Kettl, Fritz Aigner und 1. Bürger-meister Herbert Kirsch
Sportlerehrung: (v. links n. rechts): 1. Schützenmeister Jakob Stainer, Stephan Kettl, Fritz Aigner und 1. Bürger-meister Herbert Kirsch

Ihre ordentliche Generalversammlung konnte am vergangenen Samstag die Kgl. privil. Feuerschützengesellschaft Dießen a. A., v. 1420 in ihren Räumen Am Augustinerberg durchführen. Neben zahlreichen Mitgliedern waren von der Marktgemeinde Dießen der 1. Bürgermeister und Schützenkommissar Herbert Kirsch sowie das Gemeinderatsmitglied Michael Hofmann gekommen. Als weitere Gäste konnte der 1. Schützenmeister Jakob Stainer die Ehrenmitglieder der Gesellschaft, Heinrich Fuchs, Heinz Widmann, Mayr Hans, Jakob Sanktjohanser und Gustav Pauser begrüßen. In einer Schweigeminute gedachte man aller verstorbenen Mitgliedern sowie der Opfer des Amoklaufes in Winnenden.

Nach dem Grußwort des Bürgermeisters gab der 1. Schützenmeister seinen Bericht über das vergangene Jahr ab. Er berichtete über die positive Mitgliederentwicklung, die anhaltende Erfolgswelle bei den Meisterschaften, die freundschaftlichen Zusammenkünfte sowie über die wirtschaftliche Entwicklung. Dabei dürfe trotz der immer noch guten Zahlen nicht übersehen werden, dass die Zeiten nicht einfacher werden. Stainer verwies dabei auf die beiden finanziellen Säulen der Gesellschaft, einerseits die Beitragseinnahmen und die Schießgebühren, andererseits die Notwendigkeit einer funktionierenden Gastronomie.

Die Berichte des Sportleiters, der Jugendleiterin und der Damenleiterin folgten. Dabei wurde deutlich wie groß die Erfolge im abgelaufenen Wettkampfjahr waren, wobei die drei Medaillengewinner bei der Deutschen Meisterschaft herausragten. Stainer bedankte sich bei allen drei Verantwortlichen für die gewissenhafte Führung ihrer Ämter das ganze Jahr über. Der umfangreiche Kassenbericht wurde vom Schatzmeister Dieter Böhm vorgetragen. Jeder konnte dabei einen Einblick in die Vermögensbilanz der Gesellschaft gewinnen. Es gibt viele Zahlen, die zu diesem mehrseitigen Kassenbericht zusammengefügt werden müssen, lobte Stainer die gute Zusammenarbeit mit Böhm. Geprüft wurde die Kasse von den Kassenprüfern Herbert Sanktjohanser und Andreas Filgertshofer. Andreas Filgertshofer berichtete in einer Zusammenfassung von der durchgeführten Prüfung. Der Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig angenommen.

Mit großer Freude folgten die Ehrungen. Für ihre Medaillenplätze bei der Deutschen Meisterschaft 2008 wurden Fritz Aigner, Stephan Kettl und Michael Janker mit dem Olympiabuch Peking 2008 beschenkt. Daran anschließend wurde der Versammlung auf Beschluss des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses vorgeschlagen, den Ehrenschützenmeister des Patenvereins „Tell“ Erling-Andechs in der Gesellschaft zum Ehrenmitglied zu ernennen. Die Ernennung wurde mit stehendem Applaus von allen mit großer Freude bekundet. Karl Wieland verstand es in den 70er und 80er Jahren als 1.Schützenmeister die Verbindung zum Westufer herzustellen, indem er nicht nur Mitglied in der Feuerschützengesellschaft war, sondern auch kameradschaftlich die beiden Vereine verknüpfte. Einer der Höhepunkt war dabei sicherlich die Fahnenweihe unserer Gesellschaft 1978. Auch heute noch wird alljährlich ein Freundschaftsschießen ausgetragen.

Der nächste Tagesordnungspunkt gehörte der Neuwahl. In diesem Jahr standen vom Schützenmeisteramt der 2. Schützenmeister Gunnar Schweizer, Schatzmeister Dieter Böhm sowie der neue Schriftführer Andreas Hirmer zur Wahl. Sie wurden alle einstimmig gewählt. In den Gesellschaftsausschuss wurden wiedergewählt Steffi Böhm, Lisi Stainer, Dieter Hofmann und Max Zimmermann. Als weiteres Ausschussmitglied wurde Gerda Frankenberger berufen.

Nach einem kurzen Vortrag von Peter Schmidt über den AmmerLechTaler schloss Stainer die Versammlung mit dem Aufruf an alle Mitglieder, die Regeln zur Aufbewahrung von Waffen und Munition einzuhalten, sich aber auch für die Schützenvereine in der Öffentlichkeit stark zu machen, denn „Der Schießsport ist ein schöner Sport, der nach wie vor Jung und Alt verbindet.“