24.05.2010 Jugend Ausflug

St. Bartholomä
St. Bartholomä

Die Schützenjugend der Kgl. privil. FSG Dießen war zu Gast auf der Hermann-Gmeiner-Hütte in Berchtesgaden. Am Pfingstsonntag ging es los mit Rucksack, Proviant und Schlafsack. Die Fahrt ging über Bad Tölz, Bad Reichenhall den Pass hinauf auf die 1600 m hoch gelegene Roßfeld-Panoramastraße, wo hinter dem Ahornkaser die SOS-Hütte steht. Am Haus angekommen wurde die Gruppe von einem herrlichen Panorama der österreichischen und bayerischen Berge empfangen. Gespannt wie das Wetter sich in den nächsten Tagen entwickeln wird, bezogen alle die Unterkunft und erkundeten noch die nähere Umgebung.

Der Pfingstmontag erwachte mit Kaiserwetter, sodass beschlossen wurde, an den Königssee zu fahren. An Bord des Schiffes erzählte der Kapitän über den See, die Schifffahrt und die umliegende Bergwelt. Das berühmte Echo vom Königssee, das früher mit einem Schuss demonstriert wurde, der bis zu sechsmal wiederkam, wurde mit einem Trompetenspiel vorgeführt. Leider  kam das Echo nur einmal zurück, aber es war sehr beeindruckend, was so alles in der Natur möglich ist.

Der Dienstag begann mit einer kleinen Bergwanderung, die allerdings wegen des Nieselregens nicht an der Sommerrodelbahn endete, sondern es wurde auf halber Strecke umgekehrt und in das nahe gelegene Salzweltenwerk bei Bad Dürrnberg gegangen. Dort wurde viel über die Geschichte und die Entwicklung von Salzburg berichtet. Die Jugendlichen erfuhren, dass bereits schon die Kelten hier das Salz abgebaut hatten. Nach den Ausflügen mussten alle Jugendlichen in der Hütte mit anpacken. Das hieß nicht nur kochen, sondern auch abspülen und das Geschirr wieder aufräumen. Die Gruppendynamik trug dazu bei, dass ohne große Worte jeder seinen Anteil leistete um einen gelungen Pfingstausflug stattfinden zu lassen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Schöpflin und seine Frau vom SOS Kinderdorf Dießen-Ammersee, die diesen Aufenthalt ermöglicht hatten.  Ein weiteres Dankeschön geht an allen Mitglieder der FSG Dießen, die durch ihre Spende beim Ausschießen der Schützenscheibe von Michael Janker diese  Aktion und die Verpflegung ermöglichten.  Leider gingen die drei Tage viel zu schnell vorbei. Der  Tenor der Jugendlichen am Ende war, dass es bald wieder so einen schönen Ausflug geben sollte.