12.02.2012 RWK Höhepunkt

v.l.n.r.: Michi Janker, Eva Stainer, Maxi Treml, Lisi Stainer, Sabine Kettl und Alfred Klotz
v.l.n.r.: Michi Janker, Eva Stainer, Maxi Treml, Lisi Stainer, Sabine Kettl und Alfred Klotz
Auf der Leinwand ist die Hochrechnung zum 5:0 schon zu erkennen.
Auf der Leinwand ist die Hochrechnung zum 5:0 schon zu erkennen.

Am 05.02.12 trafen sich die Luftgewehr Mannschaften von „Enzian“ Höhenrain e.V., „Frisch Auf“ Singenbach e.V., „Königsschützen“ Penzing e.V. und der FSG Diessen in der Dießener Schießanlage.

Die Auswertung und Anzeige der Wettkämpfe erfolgte wieder vom Computer aus (siehe Archiv 2011 -> RWK Software). Diesmal wurden die Schussbilder zusätzlich auch noch auf Monitore im Schützenstüberl und im Jugendraum übertragen. Die professionelle Vorbereitung durch Christian Kettl und Dieter Böhm sowie die Durchführung der Wettkämpfe wurde von Teilnehmern und Zuschauern gleichermaßen gelobt. Anfragen die Anzeigen das nächste Mal auf eine Leinwand am Marktplatz oder gar im Fernsehen zu übertragen wurden aus technischen Gründen abgewiesen.

Der Terminplan wollte es, dass die letzte Begegnung des Tages das Spitzenduell zwischen dem Tabellenführer aus Höhenrain und dem Tabellenzweiten aus Dießen sein sollte. Aber zunächst gingen die, noch etwas verschlafenen Mannschaften der FSG Diessen und von „Frisch Auf“ Singenbach e.V. an den Start. Gleich im ersten Kampf zeigte Michi Janker mit 397 Ringen wer „Herr im Haus“ ist. Auch Eva Stainer konnte die Grenze von 390 Ringen knacken. Letztendlich kam die FSG Diessen zu einem 4:1 Sieg. Allerdings war auch klar, dass man auf den Plätzen drei bis fünf noch zulegen musste, wollte man gegen Höhenrain bestehen.

Dann kam für die Dießener Schützen der, eher langweilige Teil: Warten. Im nächsten Kampf standen sich Penzing und Höhenrain gegenüber. Beim 3:2 Sieg blieben auch einige Höhenrainer unter den Erwartungen. Für Spannung am Nachmittag war also gesorgt. Nach der Mittagspause gingen Singenbach und Penzing an den Start. Singenbach gewann 3:2.

Und dann war es endlich soweit. Nach fünf Minuten Vorbereitungszeit und zehn Minuten Probeschießen kam das Kommando von Schießleiterin Lisi Stainer: 50 Minuten Wettkampfzeit – Start. Nach der ersten 10-er Serie war nichts entschieden. Selbst Michi musste kämpfen. Seine Gegnerin war zur Halbzeit mit zweimal 98 Ringen bis auf einen Ring an ihm dran. Bei Eva und Maxi stand es nach je 20 Schüssen unentschieden.  Alfred und Sabine konnten sich mit 3 bzw 5 Ringen einen hauchdünnen Vorsprung erarbeiten. Als erster beendete Maxi seinen Wettkampf. Er musste kurz warten bis auch sein Gegner fertig war. Alle gratulierten Maxi zum Punkt für Diessen. Dann beendete Michi seinen Wettkampf. Die beiden 100-er in Serie 3 und 4 konnte seine Gegnerin nicht mehr kontern. Mit abermals 397 Ringen stellte er sein Ausnahmekönnen ein weiteres Mal unter Beweis, 2:0 für Diessen. Sabines Gegnerin versuchte alles. Sie ging aus dem Stand und schnürte sich die Schießschuhe neu. Aber auch die 98 in der vierten Serie halfen nicht mehr. Stark erkältet, aber überglücklich ging eine strahlende Sabine vom Stand. Sie hatte mit 385 Ringen ihr zweitbestes Wettkampfergebnis geschossen und den 3. Punkt für Dießen geholt. Der Kampf war gewonnen. Aber reichte es auch für die Tabellenführung? Jetzt standen nur noch Eva und Alfred am Stand. Hoffentlich denkt Eva nicht an das unglücklich verlorene Stechen gegen Höhenrain im Vorkampf. Aber Eva blieb ruhig und sicherte mit 386 Ringen und 2 Ringen Vorsprung den 4. Dießener Punkt. Alfred konnte sich im Vergleich zum Vormittagskampf um 5 Ringe auf 382 steigern und ging mit persönlicher Sainsonbestleistung ebenfalls als Sieger vom Stand. Der Tabellenführer war sensationell mit 5:0 geschlagen.

Mit diesem Ergebnis hatte die FSG Diessen zwar punktgleich, aber mit mehr Einzelpunkten, die Tabellenführung übernommen. Für den Tabellendritten war man uneinholbar und die Teilnahme am Aufstiegskampf zur Bayerliga somit gesichert. Wieder ein rundum erfolgreicher Wettkampftag für das Quintett in der Dießener Schießstätte. Jetzt darf man vor dem letzten Wettkampfwochenende sogar von einem, nicht möglich gehaltenen Titel träumen.